Das Gesetz macht den Menschen, nicht der Mensch das Gesetz.

Johann Wolfgang von Goethe
Kompetent. Persönlich.

Kanzlei

Seit dem Jahre 2000 bin ich als Rechtsanwältin tätig. Ich bin Rechtsanwältin aus Überzeugung. Seit Gründung der Kanzlei bin ich auf die Fachgebiete Sozialrecht, insbesondere Sozialversicherungsrecht, und Medizinrecht spezialisiert. Oftmals überschneiden sich in diesen beiden Rechtsgebieten die Themenbereiche. Die Rechtsstreitigkeiten sind langwierig und werden häufig durch Sachverständigengutachten entschieden. Dies bedarf einer sorgfältigen Bearbeitung. Ständige Fortbildung ist deshalb unabdingbar.

Im Jahre 2003 wurde mir der Fachanwaltstitel für Sozialrecht und im Jahre 2006 der Fachanwaltstitel für Medizinrecht verliehen. Zusätzlich habe ich die Ausbildung zur Mediatorin im Jahre 2016 abgeschlossen.

In den Jahren 2016,2017 und 2018 bin ich in Focus Spezial „ Deutschlands – Top – Anwälte“ im Fachbereich Sozialrecht gelistet.

 

Mein Ziel ist, auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten, umfassend und kompetent zu beraten und die beste Lösung des Problems zu finden. Ich bearbeite Mandate von Einzelpersonen, Unternehmen und Verbänden.

Meine langjährige Tätigkeit hat mir immer wieder gezeigt dass es auch möglich ist, zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen, ohne die Gerichte zu bemühen.

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Urteile

Satzung eine Altersgrenze für Schwerbehinderte

Eine gesetzliche Krankenkasse kann in ihrer Satzung eine Altersgrenze für Schwerbehinderte, die freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse werden wollen, festlegen. Wenn auch schwerbehinderte Menschen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen der gesetzlichen Krankenversicherung grds. beitreten können, wenn sie, ein Elternteil, ihr Ehegatte oder ihr Lebenspartner in den letzten fünf Jahren vor dem Beitritt mindestens drei Jahre versichert waren, darf eine gesetzliche Krankenversicherung in ihrer Satzung hierfür eine Altersgrenze festlegen. Wenn dies zwar eine Ungleichbehandlung wegen des Alters oder der Behinderung darstelle, sei diese Ungleichbehandlung sachlich gerechtfertigt, um Missbrauch abzuwehren. Denn ansonsten bestünde die Möglichkeit sich zunächst in einer privaten Krankenkasse günstig zu versichern und dann mit höherem Alter durch Eintritt in die gesetzliche Krankenkasse der Solidargemeinschaft die mit steigendem Alter einhergehenden höheren Gesundheitsrisiken aufzubürden. Da die Satzung der gesetzlichen Krankenkasse genehmigt werden müsse, sei die Festlegung der Altersgrenze nicht willkürlich ( Urteil des LSG Baden – Württemberg vom 6.4.2019 – L 4 KR 2182/18).

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